Einführung
Was ist ein Bibelgarten?
Ein Bibelgarten stellt durch seine besondere Gestaltung Themen und Geschichten der Bibel dar. Er lädt ein, Bäume, Sträucher, Blumen und Kräuter aus der biblischen Lebenswelt kennenzulernen; die prominenten wie Feigenbaum, Granatapfel Olive und Mandelbaum, daneben die damals alltäglichen wie Dill und Minze oder die eher versteckten wie den Ysop.
Nicht alle der 110 in der Bibel genannten Pflanzen finden sich in unseren Bibelgärten, weil sie im mitteleuropäischen Klima nicht gedeihen. Und nicht alle Pflanzen, die sich in unseren Bibelgärten finden, werden in der Bibel erwähnt. Viele haben einen symbolischen Bezug zu biblischen Personen wie zum Beispiel die Mariendistel, das Johanniskraut oder die Christrose.
Neben den Pflanzen verweisen symbolische Gegenstände und landschaftliche Zitate auf die Welt der Bibel: Sand und Felsen, Brunnen und Wege, Skulpturen biblischer Personen oder Tiere, wie zum Beispiel Schlange oder Heuschrecke. Viele Bibelgärten führen die Besuchenden über einzelne Stationen zur individuellen Betrachtung mit sinnlichem Erleben und religiösen Momenten. Es werden botanische und biblische Informationen präsentiert. Führungen und Bildungsangebote vertiefen und erweitern die Begegnungen im Sinne einer zeitgemäßen Gartenkultur.
Wie geht es weiter?
Wünsche & Hoffnungen
Alles blüht, gedeiht, duftet, treibt, sprießt, wuchert.
Die Rehe haben nicht unsere Rosen verspeist.
Der „brennende Dornbusch“ hat kräftig an Feuer zugelegt.
Bisher zeigt der Bibelgarten noch viel Bibel aber wenig Garten - dass soll ins Gleichgewicht kommen!
Viele Menschen besuchen den Garten, sind begeistert, machen schöne Erfahrungen (- und Fotos), begegnen einander und der biblischen Botschaft
Die bisher fehlenden Figuren sind gesetzt.
Die große Schlange ist mit einem bunten Mosaik belegt.
Vielleicht gibt es am Ende doch noch eine Höhle?
Viele Interessierte lassen sich im Herbst in unseren Seminaren zu Guides ausbilden oder haben Lust, sich an der Pflege des Gartens zu beteiligen.