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Winterliche Impressionen
Kurzbericht zum Tagesseminar Samstag, 15. November 2025
Ökologie rund um den Edersee - Naturraum Edersee
Mit Alisa Fischer, Rangerin Nationalpark; Matthias Schlote, Naturparkführer
Der erste Teil des Seminars führte vormittags mit einer kleinen Exkursion von ca. 6 Km auf den „Kahlen Hardt – Pfad“.
Alisa Fischer ließ die Gruppe immer wieder halten. Im Kreis erklärte die Rangerin z.B. mit Handfotos anschaulich den Unterschied zwischen Naturpark und Nationalpark Kellerwald Edersee.
Der Naturpark ist früher entstanden, umfasst ein größeres Gebiet, der Nationalpark ist kleiner und unterliegt strengeren Schutzbedingungen. So darf man hier nicht die Wege verlassen und auch nicht mit Mountain- oder E-Bikes „querfeldein“ fahren, wie es heute oft geschieht.
Sie erklärte die Bodenbedingungen, die hier durch die vorherrschende Grauwacke geprägt sind (die als „Wackerstein“ sogar in Grimms Märchen Einzug hielten) im kleinflächigen Wechsel mit Diabas-Schiefer. Dementsprechend ist der Baumbewuchs: Eichen und Hainbuchen dominieren. Zum Teil sind an den Steilhängen nach Süden einzelnen Bäume 1000 Jahre alt. Sie stehen in kleinen Urwaldzonen, die noch nie land- oder forstwirtschaftlich genutzt wurden.
Ein enorm wichtiger Lebensraum ist das Totholz („Totholz lebt“) für Insekten und Pilze. Es gibt hier Käferarten, die nur ein Gebiet von 50 m Durchmesser bewohnen, und sonst nur noch 5 mal in Mitteleuropa zu finden sind. Stirbt dieser Wald, sind diese Arten bedroht. Dies wurde erklärt oder in schönen lebendigen Übungen in der Gruppe spielerisch über Fotos und Infotexte gemeinsam erschlossen. Kleine Strecken, die spielerisch experimentell mit einem Spiegel quer vor Augen gegangen wurden, fokussierten die Aufmerksamkeit mal ganz auf den Boden vor den Füßen und mal ganz nach oben in die Baumkronen.
Im zweiten Teil präsentierte Matthias Schlote mit Beamer weitere Sublandschaften und Pflanzen- sowie Tierarten, die Mitte November im Wald nicht zu sehen waren, wie z.B. Feuersalamander und Schwarzstorch. Als Förster a.D. hat er über Jahrzehnte die Entwicklungen der Region zum Nationalpark begleitet und mit verantwortet. Als Einheimischer kennt er genau die Entwicklungsgeschichte der Halbinsel Scheid, die Veränderungen im Tourismus und in der Landwirtschaft. Er beschrieb die Herausforderungen durch den regelmäßig trocken fallenden Edersee. Ein „Aha–Effekt“ für alle: Auch im Nationalpark muss gejagt werden, da sich sonst das Wild aus der Umgebung hierhin zurückzieht (hier auch besonders Hirsche!) und alle nachwachsenden Bäume abfressen würden.
Mit freundlicher Unterstützung von:
HESSENCAMPUS Waldeck-Frankenberg
Bibelgesellschaft Kurhessen-Waldeck
und der Kirche unterwegs
Gefördert durch:
Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen
Kurzbericht zum Tagesseminar Samstag, 8. November 2025
Bibelgarten interreligiös und ökumenisch
Vormittags gab es zwei Referate (mit Nachfragen und Diskussion)
A. Monika Bunk (Jüd. Gemeinde MR) zu drei Aspekten jüdischer Schöpfungstheologie
- Garten Eden
Der Garten Eden hat aus jüdischer Sicht ein Oben und ein Unten. „Unten“ ist die Erde, die sichtbare Welt. Dies ist aber nicht nur ein verlorenes Paradies, sondern ein Ort der Bewährung: Menschen können Gutes tun, füreinander da sein, die Lebensverhältnisse verbessern. Sie können nach ihrem freien Willen mit all ihren Potentialen über ihr Handeln entscheiden und tragen dafür die Verantwortung, die Gott ihnen gegeben hat.
„Oben“ ist die Welt der Toten, die Welt der ewigen Seelen, der Gemeinschaft mit Gott. Dies wird in manchen Totengebeten erwähnt, nicht alle jüdischen Menschen glauben daran.
- Die Laubhütte
Jedes Jahr feiern Juden das Laubhüttenfest (Sukkot). Eine Woche lang wird im Freien eine provisorische Hütte (aus Laub und Zweigen) aufgestellt. Darin feiert die Familie, es wird gegessen, getrunken und gebetet – ein Freuden- und Dankfest zur Erinnerung daran, dass das Volk Israel nach seiner Befreiung aus der Sklaverei in Ägypten 40 Jahre lang unterwegs war und keine feste Behausung hatte. Es wird ein Strauß gebunden aus Palmen, Weiden, Myrthen- und Zitronenzweigen. Sieben weitere Pflanzen (aus 5. Mose 8) haben mehrfache symbolische Bedeutung: Weizen, Gerste, Wein, Feigen, Granatapfel, Olive und Dattel. Die Dattel erinnert etwa daran, wie süß die Freiheit schmeckt; der Granatapfel mit seinen vielen kleinen Teilen an die 613 Gebote der Hlg. Schrift. Es wird aber auch daran erinnert, dass es verschiedene Menschen und Charaktere gibt mit verschiedenen Begabungen und ethischen sowie spirituellen Fähigkeiten.
- Schöpfung
Die Schöpfung ist aus jüdisch biblischer Sicht nicht abgeschlossen. Sie setzt sich darin fort, dass Gott die Schöpfung erhält und weiterentwickelt. Sie ist geprägt von Ordnung und gegenseitiger Abhängigkeit. Menschen sind Teil dieser Ordnung, nicht Herrscher, die darüberstehen und sie ausbeuten und zerstören dürften. Die Aufgabe des Menschen ist, an Gottes Seite die Schöpfung zu bewahren. Sie ist ihnen anvertraut. Dies wird in vielen kleinen Erzählungen und Geboten deutlich: Man soll z.B. als Sieger in einem Krieg nicht die Bäume der „Feinde“ abholzen. Das „Jobeljahr“ gebietet alle 50 Jahre eine Brache, eine Ruhe für die ganze Schöpfung. Am Schabbat soll auch das Vieh ruhen. Nach der Sintflut schließt Gott einen neuen Bund – auch mit den Tieren – und verspricht, die Schöpfung nie wieder durch Zerstörung zu strafen. Im Judentum dominiert eine Diesseits-bezogene Einstellung: Wir können und müssen in dieser Welt leben, sie erhalten und optimieren – in Beziehung zu allen Lebewesen. Dementsprechend gibt es auch eine aktuelle ökologische Bewegung für Nachhaltigkeit und Klima Gerechtigkeit.
B. Referat Asmah El-Shabassy (Islam. Gemeinde MR)
- Zur islamischen Vorstellung vom Paradies
Alles, was lebt hat eine Seele, Pflanzen Tiere und Menschen. Nur die Seele ist ewig. Auch das Paradies ist ewig. Es hat verschiedene Stufen und Namen:
Ein Ort des Fließens und der Flüsse: Wasser, Wein, Honig.
Ein Ort der Geborgenheit, der Ruhe - ohne Leid, Angst, Stress, Tod.
Ein Haus des Friedens.
Ein Haus der Wonne (Freude, Genuss, Musik, Licht, Kleider aus Seide und Gold)
Der Garten des Höchsten, Nähe zu Allah, man kann sein Angesicht schauen; Hier ist die Quelle aller Flüsse.
Das Paradies hat 100 Stufen, jede ist so groß wie der Abstand zwischen Himmel und Erde – also unendlich. Trotzdem geht es darum, die höchste Stufe zu erreichen.
Aber im Paradies ist alles anders. Unvorstellbar: „Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat“
Aus diesen Vorstellungen sind in der islam. Kultur die wunderbaren Gärten in den heißen und trockenen Ländern erwachsen: Es muss optimal sein. Gut ist nie gut genug. Es geht noch mehr, besser, schöner.
Das häufigste Element im Paradiesgarten ist das Wasser – und danach alle weiteren Flüssigkeiten: Immer, reich, sauber, gesund, unverdorben – aber nie berauschend!
Gott baut das Paradies. – Hier auf der Erde baut der Mensch konkret seine Gärten, zugleich baut Gott an seinem Paradies.
In Gottes Paradies erleben die Menschen Gemeinschaft, Freude, gute Gespräche; sie tragen Schmuck und schöne Kleider, alle genießen immer. Alle deine Wünsche werden erfüllt. Das Begehren hört nie auf, Neugier und Lust bleiben – es gibt von allem immer nur ein Mehr.
- Gibt es im Islam ein Erntedankfest?
Der Islam kennt kein Erntedankfest. An jedem Tag wird gedankt! - Für alles, was uns gegeben ist. Bei jeder religiösen Handlung, bei allem, was der Mensch tut, dankt und lobt er Gott.
Stolz und Reichtum kann dagegen zu Hochmut und Untergang führen. Lob und Dank bewahrt den Segen. Glaube ist der wahre Reichtum. Am Ende zählt nur die Nähe zu Gott.
- Schöpfung
Der Mensch hat von Gott die Verantwortung für die Schöpfung übernommen – doch er wusste nicht, was er damit übernommen hat. Er muss es immer neu lernen.
Die Katastrophen in der Welt sind von Gott, - damit Menschen wach werden und Gott achten.
Maßhalten, teilen, den Armen geben, nichts verschwenden – sind hohe islam. Gebote.
Ebenso soll der Mensch aus dem Weg räumen, was ihm und anderen schaden kann.
Es ist geboten, das Gute zu tun und das Böse zu vermeiden.
Am Nachmittag:
(Eine dritte Referentin zur katholischen Schöpfungsspiritualität fiel unverhofft aus)
Deshalb wurde in Gruppen gearbeitet zu der Idee, im Bibelgarten einen interreligiösen Tag der Schöpfung oder einen „Danktag“ zu veranstalten. Wie könnte er aussehen?
- Orte, Stationen, Aufbau, praktische Gestaltung.
- Was sollte man tun und erleben? Ablauf, Elemente der Beteiligung. - Wie sieht das religiöse „Ritual“ aus – wie wird nachher gefeiert (Essen, Trinken, Spiele, Musik, Kultur)
Was ist die Botschaft? Was soll Menschen ansprechen, bewegen, begeistern?
Mit freundlicher Unterstützung von:
HESSENCAMPUS Waldeck-Frankenberg
Bibelgesellschaft Kurhessen-Waldeck
und der Kirche unterwegs
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Bericht zum Studientag am 1. Nov. 2025, Bibelgarten am Edersee (H.W.)
Fremde Pflanzen – Fremde Menschen
Unter diesem Thema stand ein Studientag am 1. November im Zentrum „Kirche unterwegs“ auf Scheid am Edersee. Er wurde geleitet von Thomas Rebenstock und Helmut Wöllenstein als Teil der Ausbildung von Guides für den Bibelgarten Edersee.
Seine prominenten Pflanzen sind „Fremde“ hier in unseren Breiten. Ölbaum, Feige und Granatapfel stammen aus Kleinasien. Und viele der biblischen Geschichten erzählen, dass Menschen ihre Heimat verließen, dass sie vertrieben wurden und sich auf lange Wege zu einem neuen Zuhause machen mussten.
Zu Beginn des Seminars staunten die Teilnehmenden nicht schlecht. Beim Durchgehen einer langen Liste von Pflanzen, die uns wie selbstverständlich umgeben, waren sie überrascht, wie viele nicht aus Mitteleuropa stammen: Roggen, Weizen und Gerste aus dem Kaukasus, Möhren aus Afghanistan, Rosen aus China, Fichten aus Sibirien, Kartoffeln, Tomaten, Bohnen und Mais als sogenannte Neophyten aus Amerika. – Fazit: Wir könnten hier nicht leben ohne die vielen fremden Pflanzen, die inzwischen bei uns Wurzeln geschlagen haben.
Angesichts dessen lag es auf der Hand, zu fragen: sollten wir überhaupt von „fremden“ Pflanzen reden? Und können wir von „fremden Menschen“ reden? Hier gibt es ähnliche Erfahrungen. Viele, die zu uns gekommen sind, leben schon seit Generationen bei uns. Unsere Kultur, unsere Wirtschaft und unser Zusammenleben sind ohne sie nicht denkbar. Die Referentin Maryam Ahmad musste mit 10 Jahren als Angehörige einer verfolgten Minderheit aus Pakistan emigrieren. Sie hat sich hier qualifiziert in Religionswissenschaften sowie in Friedens- und Konfliktforschung und arbeitet in der Asylbetreuung beim Landkreis Waldeck-Frankenberg. Ihre Impulse brachten uns zum Nachdenken über unsere alltägliche Sprache: Sagen wir Flüchtlinge oder Ankommende? Sprechen wir von Rassen oder von Menschen, die anders sind? Sie zeigte, wie hilfreich es ist, sich in die Situation derer zu versetzen, über die und mit denen man spricht.
Die zweite Referentin, Ute Claßen, ist Integrationsbeauftrage für Geflüchtete am Mehrgenerationenhaus in Bad Wildungen. Seit Jahren engagiert sie sich in einer Gruppe mit Ehrenamtlichen, die etwa für einen schnell und unkompliziert eingerichteten Grundschulunterricht in der Badestadt von der Bundesregierung ausgezeichnet wurde. Tief bewegend stellte sie das Schicksal eines jungen Mannes aus Eritrea vor: Als Jugendlicher gekidnappt und gefoltert, um Lösegeld zu erpressen, hat er kaum überlebt. Deutschland wurde seine Zuflucht. Heute arbeitet er in der Pflege, ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Angeregt von den Impulsen wurden aus der Gruppe eigene Erfahrungen mit Migration und MigrantInnen geschildert. Nicht nur das, was man lernen konnte, sondern auch die offen gebliebenen Fragen gehen als Bereicherung mit. Zum Beispiel: Darf man Menschen, die einem fremd vorkommen, nach ihrer Herkunft fragen? Und ist es nicht genauso befremdlich, wenn man diese Frage peinlich zurückhält, so dass Zugewanderte das Gefühl haben, es interessiert sich niemand für meinen Weg? – Immer wieder ist das herausgefordert, was uns nach Ansicht vieler Fachleute zu Menschen macht: Die Fähigkeit, dass wir uns in andere hineinversetzen können.
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Bibelgesellschaft Kurhessen-Waldeck
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Kurzbericht zum Tagesseminar am 18.10.2025
Heil und Kräuterpflanzen im Bibelgarten
Bei strahlendem Sonnenschein trafen wir uns am Bibelgarten am Edersee zu unserem Workshop rund um Heil- und Kräuterpflanzen. Schon bei der Ankunft wurden wir vom wunderschönen Wetter begrüßt, also beste Voraussetzungen für einen Tag am Edersee.
Zum Einstieg erhielten wir eine Führung durch den Bibelgarten, bei der wir erste Einblicke in die Vielfalt biblischer Pflanzen gewinnen konnten. Anschließend stärkten wir uns bei Kaffee und erfrischendem Kräuterwasser und kamen miteinander ins Gespräch.
Dann ging es zurück in den Garten, genauer gesagt auf die Wiese. Dort entdeckten wir gemeinsam heimische Wildkräuter wie das Gänseblümchen, den Löwenzahn und den Spitzwegerich. Wir lernten nicht nur ihre Eigenschaften kennen, sondern probierten sie auch. Eine ganz unmittelbare Erfahrung, die viele von uns begeistert hat.
Nach diesen intensiven Eindrücken am Vormittag ging es zum gemeinsamen Mittagessen, bei dem wir uns weiter austauschen und die bisherigen Erkenntnisse vertiefen konnten.
Am Nachmittag widmeten wir uns weiteren Kräutern, darunter auch solche, die nicht ausschließlich heimisch sind, aber ebenfalls im Garten wachsen. Dabei erweiterten wir unser Wissen über ihre Wirkungen und Anwendungsmöglichkeiten.
Ein besonderes Highlight war der praktische Teil: Wir stellten unseren eigenen Kräuterhonig her. Dabei konnten wir zwischen Spitzwegerich und Salbei wählen. Viele entschieden sich für den Salbeihonig – ein bewährtes Hausmittel, das bei ersten Anzeichen von Husten wohltuend wirkt. Ein Löffel täglich, langsam auf der Zunge zergehen gelassen, kann helfen, Halsschmerzen zu lindern.
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Bibelgesellschaft Kurhessen-Waldeck
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Tagesseminar Samstag, 30. August 2025 Heiko Moog, Gärtnermeister im Botanischen Garten der Uni Marburg
Prominente Pflanzen der Bibel - kennen und pflegen
Herr Moog betrat den Seminarraum nicht mit Aktentasche oder Laptop, sondern mit einer Schaufel, verschiedenen Kübeln und einer Tüte Substrat. Ein Praktiker, der sofort die Aufmerksamkeit (und die Herzen) der Gruppe gewonnen hatte.
In einer Runde stelle er kurz die biblischen Promis vor: Ölbaum, Feige, Granatapfel, Nussbaum, Wein - mit wesentlichen Bemerkungen zu Herkunft, Standort und Lebensbedingungen.
Dann ging es in den Bibelgarten. Er wusste sofort, warum die Feige im Kübel alle Blätter hatte fallen lassen. Er holte die Pflanze aus dem Kübel und demonstrierte die Symptome an den Wurzeln: Zunächst überwässert, dann zu wenig Feuchtigkeit. Sie braucht einen größeren Kübel, damit die Bodenreserve größer ist. Also Umtopfen jetzt im Herbst und danach eigentlich alle 2 Jahre.
Wichtig: mit Hornmehl düngen, mäßig, aber regelmäßig. Sein Tipp: Oscorna Animalin, (Stickstoff, Phosphor, Kalium, Natrium, Schwefel, Magnesium… - Auch das wurde mit dem mitgeführten Substrat vorgeführt.
Ähnliche Hinweise gab es zum Granatapfel und zu den Oliven, die insgesamt in einem besseren Zustand waren. Die Gruppe hörte aufmerksam zu, Herr Moog ließ sich gerne ein auch auf Fragen zur Pflege von anderen Balkon- und Gartenpflanzen.
Wichtig auch die Tipps für den Umgang mit den mediterranen Pflanzen im Winter: Die meisten Pflanzen stehen zu lange in zu warmen Räumen:
Granatapfel kann bis -5°C draußen bleiben, kann zum Schutz auch in dunkle Räume (weil er im Winter das Laub abwirft)
Feige und Olive können bis -10°C draußen bleiben. Oder unter einem Vordach stehen. Wichtig ist, die Wurzeln abzudecken oder den Kübel einzupacken, sie vertragen weniger Frost als die Pflanze oberhalb, die bei kleinen Frostschäden wieder ausschlägt.
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